Montag, 21. Juli 2008
In letzter Zeit war ja einiges über die Universität Karlsruhe zu hören und zu sehen. Der angedachte Kauf des Wildparkstadions ist da nur eine Sache. Bei Das Fest konnte man bewundern was unsere tolle Universität so an unglaublichen Dingen vollbringt. Zwei absolut geniale und überaus sinnvolle Konstruktionen unserer ArchitektInnen brachten tausende von Gästen zum lachenstaunen.

Die eine war ein Pavillion, der von großen Ballons in der Luft gehalten wurde. Wie sich der unter Windeinfluss verhält hat natürlich vorher niemand bedacht. Hier sind auf jeden Fall ein paar Bilder:
Als wäre das nicht schon lächerlichtoll genug, gibt es natürlich noch weiteres unglaubliches zu sehen. Es muss sicher mehrere Jahre an Forschung und Entwicklung gekostet haben um die geniale zweite geniale Idee zu verwirklichen. Dabei handelt es sich um einen großen Haufen roter und weißer Eimer, die eine Art Hütte bildeten. Sicher wussten die Konstrukteure, dass es ab jetzt nie wieder regnet, und konnten deshalb die Löcher im Dach offen lassen. Wie dem auch sei, es ist doch beruhigend, dass am KIT nutzlose Steuergelder zum stapeln von Eimern verwendet werden.
Apropos KIT:
Ein solches Projekt (erst recht eins mit Stadion) braucht natürlich eine Hymne. Die wird dann jedesmal gespielt wenn alle StudentInnen zum Fahnenappell im Wildparkstadion antreten müssen.
Mit freundlicher Unterstützung von M. gibt es hier einen Link, den man noch mit den Initialen eines Ex-Kulturers kombinieren muss (LeserInnen des Cabrios sollten das Procedere kennen).
KIT Hymne
Daraus habe ich mir erlaubt eine Version ohne Stille am Anfang und niedrigerer Qualität fürs Handy zu erstellen, so dass alle StudentInnen dieses wunderbare Kunstwerk als Klingelton haben können.
Klingelton
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Montag, 21. Juli 2008
Die Geschichte mit der Milch verstehe ich ja immer noch nicht ganz, das muss mir bei Gelegenheit mal jemand erklären.
Zu dem Thema ist mir aber heute auf dem Weg durch die Südstadt ein ziemlich cooles Schild aufgefallen, dass ich euch nicht vorenthalten möchte:
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Mittwoch, 16. Juli 2008
Ich hab gestern mal von meinem Kubuntu - Gutsy Gibbon auf Ubuntu - Hardy Heron gewechselt. Natürlich wollte ich, weil ich mich damit auskenne, nicht auf mein KDE verzichten. Als ich dann die Möglichkeit sah auch gleich KDE4 zu testen habe ich das natürlich wahrgenommen.
Ein Fehler. Ja, klar, der Desktop ist sehr cool anpassbar und sieht auch toll aus (und ich verstehe auch den Spruch von M. als er mein Vista gesehen hat ziemlich gut). Ersteres wird einem aber schnell zum Problem, da man viel zu leicht ausversehen Anpassungen vornimmt die man garnicht haben will. Ich jedenfalls hab es geschafft (ohne, dass ich irgendwas dergleichen geplant hätte) meine Oberfläche in 5 Minuten unbenutzbar zu machen.
Also: Wechsel zu good old KDE3. Jetzt musste ich feststellen, dass unter Ubuntu KDE als ziemliches Stiefkind behandelt wird. Dinge die ich von Kubuntu kenne und mag funktionieren einfach nicht mehr so automatisch wie ich das gerne hätte.

Jetzt also doch wieder Kubuntu. Vielleicht ist da auch KDE4 cool.
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Montag, 14. Juli 2008
Ich war zufällig mal wieder im Kino. Der Film wurde mir vorher ziemlich empfohlen, und außerdem hört sich "Alkoholabhängiger Anti-Superheld" auch nach nem coolen Stoff zum verfilmen an.
Hancock zeigt, dass solche Voraussetzungen leider nicht reichen. Anfangs ist der Film ja ganz lustig. Dann denkt man auch noch der total verwackelte Bildstand wäre sowas wie ein Stilmittel mit dem man versucht Hancocks Kater dem Zuschauer zu vermitteln (mit Erfolg übrigens). Aber nach wenigen coolen Szenen wird klar, das Hancock den Status des Antihelden bald verliehren wird. Ein Will Smith kann ja auch am Ende des Films nicht als alles-scheiß-egal-Alkoholiker dastehen, sondern muss irgendwie zum Helden mutieren. Das interesiert nicht nur keinen (also zumindest mich nicht), sondern macht auch die coole Stimmung die der Film anfangs hatte gekonnt zunichte.
Und dann ist da noch der Bildstand. Auch als Hancock dann den Alkohol aufgibt scheint sich der Produzent keine fähigen Kameraleute (oder gar Stative) geleistet zu haben, und als Zuschauer sitzt man da und kämpft mit der Übelkeit.

Naja. Hollywood, Superheld, nicht Batman ... ich hätte es wissen sollen.
Ein gutes hatte der Kinobesuch dann doch: Ich hab festgestellt, dass in nächster Zeit tatsächlich ein paar scheinbar brauchbare Filme laufen.
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Sonntag, 13. Juli 2008
... dachte ich. Daher dachte ich auch nicht, dass es Konsequenzen haben würde, als ich M. beweisen wollte, dass der Schimmelentferner, den er kurz vorher gekauft hatte, komplett harmlos für Lebewesen ist. Das eingesprühte Insekt bewegte sich danach auch munter weiter. Allerdings weder besonders lang, noch besonders weit. Ich konnte nichtmal "Schau dem gehts noch gut" zuende sagen.


And now for something completely different:
B. hat mich am Freitag Abend darauf angesprochen, dass die von Blogger verwendete Software ja kein Trackbacking kann, und dass das total schlimm ist, weil Trackbacking so ziemlich das wichtigste Feature ist das es gibt.
Ich hab das mal eingebaut. Auch wenn ich den Sinn des Ganzen nicht ganz durchschaue.
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Mittwoch, 9. Juli 2008
folgendes fand sich Sonntag Nacht in meinem Postfach:

Hallo [...schnipschnap...]

wir hatten gestern Abend eine geniale Idee für unsere Gruppenvorstellung. Dazu würden wir gerne die "Anzeigetafel", die gestern hinter dem AKK stand ([...blub, siehe Video weiter unten...]), mit auf die Bühne nehmen.

Die Konstruktion benötigt jedoch eine 63-A- und eine 32-A-Starkstromleitung (oder gleich eine 125-A-Leitung). Außerdem müssten wir vor der Begrüßungsveranstaltung aufbauen, da die Türen im Audimax für das Teil am Stück nicht groß genug sind und wir Auf- und Abbau leider nicht innerhalb einer Minute schaffen.

Ist das irgendwie möglich?

mfg

[... bölzebub halt ...]

bölzebub

Das Video das verlinkt wurde gibt natürlich auch hier:



Bin mal gespannt auf die Antwort der Fachschaft (an die ging die Mail). Ach ja, ums deutlicher zu machen, es geht um ne O-Phasen Präsentation die etwa eine Minute (max.) dauert.
Und muss ich noch erwähnen das ich begeistert bin von der Idee? Mehr Licht!!! Nebel wäre natürlich noch cool. Am besten ... wir nehmen noch nen paar Tonnen Trockeneis (Nebelfluid ist ja nicht so mein Ding, weil blöde Sauerrei. Mmm.. Aber wenns sein muss. Hauptsache Nebel.)
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Dienstag, 8. Juli 2008
Jetzt gibt es endlich den ersten deutschen der den Führer enthauptet hat (Quelle: SpOn), da muss man sich langsam mal fragen wo der Rest von dem Nazipack (also zumindest die, die nichtmehr hier so rumgeistern) seit 1945 eigentlich untergetaucht ist.
Naja, eigentlich ist das ja schon länger allgemein bekannt. 1945 ist alles, was noch vom damaligen Regime übrig war mit seinen Reichsflugscheiben zur dunklen Seite des Mondes geflogen.

NeuFür mich neu ist allerdings, dass endlich mal ein Film gedreht wird, der diese Tatsache dokumentiert. Nennt sich Iron Sky, und den Trailer gibts hier:

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Montag, 7. Juli 2008
Nachdem sJ. am Donnerstag und gestern kleinere Probleme beim Zweibeln schneiden hatte, ist mir wieder eins meiner absoluten lieblings Musikvideos in den Sinn gekommen. Lange nicht mehr gesehen, aber immer wieder genial. Ich kenne kaum ein Video, dass mit so (scheinbar) geringen Mitteln ein so ausdrucksstarkes Ergebnis liefert. Es bringt den Zuschauer bis etwa zur Mitte dazu ausgefallene Interpretationen zu finden, nur um dann das ganze möglichst trivial (und zwar so trivial, dass niemand vorher dran denkt) aufzulösen.

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Samstag, 5. Juli 2008
Pforzheim ist ja eine tolle Stadt. Zumindest gibt es Menschen die behaupten jemanden zu kennen der dieser Meinung ist. In Wirklichkeit ist es wohl ehr so, dass es dort Orte gibt, an denen man denkt man wäre in einer schönen Stadt an einem hässlichen Platz.

Und gerade da musste ich die letzte Bahn verpassen.
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Donnerstag, 3. Juli 2008
Das Unifest ist vorbei. Sonntag Abend saß man dann noch gemütlich in lockerer Runde und unter Ausschluss der Öffentlichkeit im AKK um sich auch den letzten Frust wegzutrinken aus lauter Freude über das Fest zu betrinken.

Natürlich bleibt man nicht lange alleine, wenn vor dem AKK eine größere Menge Menschen sitzt. Andere wollen schließlich auch Bier. Daher wurde jeder, der auch nur in die Nähe kam darauf hingewiesen, dass es sich um eine Privatveranstaltung handelt. Manchmal sogar völlig unnötiger Weise freundlich.
Zwei besonders hartnäckige Exemplare bedurften da etwas mehr Aufwand. K. der laut eigener Aussage schon ziemlich viel getrunken hatte ("Apfelsaftschorle, aber davon jede Menge") wurde dann auch (noch) etwas lauter. Das, die angedrohte Polizei, und 3 Schränke die sich plötzlich hinter ihnen aufbauten kriegten das aber dann hin. Und Y. würde ihnen sogar gutes Karma bescheinigen - beim jüngsten Gericht.

Ich lass seit dem Abend auf jeden Fall meine Finger von Apfelsaftschorle. Ist schon sehr beängstigend was das aus Menschen machen kann. K. hingegen scheint seine Sucht absolut nicht kontrollieren zu können, und musste gestern im Zzahl bei einer Aufführung des Dschungelbuches wieder mit dem Teufelszeug anfangen.
Zum Glück blieb er sehr ruhig.
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Mittwoch, 2. Juli 2008
Warum hat eigentlich in Kuba jeder beschissene Stein das Adjektiv "der Revolution"? Bei uns hier heißt ja auch nicht jede Ecke "des Kapitalismus" oder "der reaktionären Entwicklung".

Zum anderen stellt sich natürlich die Frage wie gut der entsprechende Titel passt. Gerade Kuba und die Bilder davon in M.s Blog suggerieren nicht gerade revolutionäre Stimmung. Das könnenkonnten wir da schon besser wie man in diesem Video sieht:




Wow, nachdem ich den Eintrag geschrieben habe, entdecke ich seherische Fähigkeiten an mir. Der Eintrag ist tatsächlich in mehrerlei Hinsicht revolutionär.
Das Thema, die Überschrift, das Video und die Musik im Video sind ja offensichtlich. Aber das ist der erste Eintrag mit verlinktem Youtube-Video (bin ja mal gespannt ob das funktioniert). Und selbst da kann ich noch einen draufsetzen: Das ist quasi der erste Post in meinem Blog, in dem ich versuche Sj. das Monopol des CdG kommentierens zu entreißen.
Go wild? Yes I will!!
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Dienstag, 1. Juli 2008
Vor ein paar Wochen gabs ja schonmal was zum Thema Chilies, als meine Jalapeno die ersten kleinen Früchte zeigte.

Die sind jetzt etwas gewachsen, die Pflanze blüht weiterhin ziemlich ausgiebig und auch die anderen blühen jetzt alle oder zeigen zumindest die Ansätze. Abbraccio und Bhut Jolokia tragen sogar schon Früchte.
Mein "Garten" Jalapeno Abbraccio
Was man an den Bildern auch wunderbar sehen kann, ist, dass ich endlich ne Kamera brauche die ich selbst fokusieren kann. Die Qualität meiner Handyfotos ärgert mich jeden Tag mehr.
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Montag, 30. Juni 2008
Nachdem ich Freitag Morgen erstmal N. zum Arzt brachte, damit er sich seine Hand wieder fixieren lassen konnte, begann dann am Nachmittag mehr oder weniger geplant das Unifest.
Nachdem dann zum 5. Mal spontan unser Rigg umgeplant werden durfte, wussten wir dann auch gegen Freitag Abend was wir an "Licht" hatten (wobei die Bezeichnung Licht normalerweise nur für helle Dinge benutzt wird und daher nicht ganz passend ist, aber mangels eines besseren Wortes benutze ich es trotzdem). Nachdem uns einige Konstruktionen der Leihfirma doch sehr wenig vertrauenserweckend schienen (zB. Spiegelkugel) und andere wichtige Dinge (Kabel) nicht in ausreichender Stückzahl vorhanden waren, durften wir uns dann noch um einige Kleinigkeiten selber kümmern.
Mit kühlem Bier motiviert (und eine Nummer vor uns her betend), haben wir aber auch diese Phase der kompletten Planlosigkeit überwunden. Das Rigg stand wohl irgendwann Samstag sehr früh am Morgen auch und T. und S. kümmerten sich über die Nacht darum das nachzuholen, was wir normalerweise in den Wochen vor dem Unifest planen (an dieser Stelle nochmal vielen Dank fürs nicht schlafen).
Samstag gabs dann erstmal etwas schöner wohnen, dass natürlich im Laufe des Tages wieder zunichte gemacht wurde (vielen Dank an den Reggae Dancehall Floor). Danach wurde unsere PA geklärt, wir hatten also sogar Ton. Beim letzten Kleinscheiß wurden wir dann auch noch tatkräftig von 36er B. unterstüzt, so dass wir noch rechtzeitig fertig wurden. Die schon gekaufte Halterung für unseren coolsten Effekt kam dann aber wegen aktuellen Ereignissen (im Vergleich zu denen ein chaotisches Unifest fast spassig erscheint) nicht zum Einsatz.

Trotz der ehr mäßigen Lichtshow, waren ziemlich viele Leute da, die Spass an der Musik hatten. Das, ein wenig mehr Bier, etwas Schlaf und die angekündigte Hilfe von F. und H. motivierten uns dann, den Abbau schnell über die Bühne zu kriegen. Und alles war gut ... irgendwie oder so.

Jetzt aber genug geheult, kommen wir mal zu den positiven Dingen:
Wenn man das Unifest an der Besucheranzahl misst, war es sicher ein tolles Fest. Es gab zwar einige kleinere Fehler was Bands angeht, aber auch wenn der Bereich vor der Bühne ziemlich schnell von der Band geräumt wurde, gab es etwa 5 Leute dies toll fanden (mich eingeschlossen). Die folgende Band hat das wohl aber zum Glück wieder wett gemacht.
Das Catering war (wie nicht anders erwartet) mal wieder super.
Und (hats schon wer gemerkt?) es ist Montag, und ich bin ziemlich lebendig (danke nochmal Sj., ohne die Tabletten läge ich wohl jetzt wieder halbtot im Bett) :).

Um diesen Beitrag nicht unbebildert dastehen zu lassen, hier noch ein Bild unserer fleisigen Bandbetreuung bei der Arbeit:
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Mittwoch, 25. Juni 2008
So, ich habs geschafft. Endlich gibt es ein Bild. Und ich war wesentlich schneller als M. Ok, ich gebs zu, die Qualität ist bescheiden, aber mehr war so auf die schnelle nicht drin.
Für alle die das jetzt nicht direkt erkennen können: Hier ist gerade unser Mensapersonal dabei, Müll, der vorher von uns verarschten Studis mühevoll in Papier und Kunststoff getrennt wurde in einen großen Sack zusammen zu kippen.
Naja so läuft die Mülltrennung in Karlsruhe halt in der Realität. Brennbar - nicht brennbar.

Und weils aktuell ist, mal wieder was zum nahenden Unifest:
Der Burnout hat nen Rigg! Darüber muss man sich wohl freuen. Hoffentlich kriegen wir noch Maglites und den Ghettoblaster.
Naja, das wird auf jeden Fall total genial. Die Stimmung ist jetzt schon am explodieren.
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